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Schwangerschaft

Unterleibsschmerzen und Schwangerschaft: Was tun?


Unterleibsschmerzen sind bei Schwangeren relativ häufig. In den allermeisten Fällen sind sie völlig harmlos, aber abhängig von ihrer Intensität und dem Vorhandensein von Begleiterscheinungen ist es manchmal notwendig, Rücksprache zu halten.

Schmerzen im Unterbauch: Fokus auf Bandschmerzen

  • Die Bandschmerzen machen einen sehr großen Teil der Schmerzen im Unterleib aus, die während der Schwangerschaft auftreten. Im Allgemeinen beginnen diese stumpfen Schmerzen etwa im sechsten Monat der Schwangerschaft, bei einigen Frauen können sie jedoch bereits im ersten Trimester auftreten. Ihr Ursprung ist zu 100% natürlich, da sie in direktem Zusammenhang mit der Vorbereitung Ihres Körpers auf den "D-Tag" stehen: Insbesondere die Bänder der Gebärmutter dehnen sich allmählich aus, um die Geburt zu erleichtern.
  • Je nach Fall kann der Schmerz im Unterbauch lokalisiert bleiben oder auch die umliegenden Bereiche wie zum Beispiel die Lendenwirbelsäule betreffen. Es gibt nicht viel mit Bandschmerzen zu tun, außer sich so viel wie möglich auszuruhen. Zögern Sie nicht, Ihre Hebamme oder Ihren Arzt anzurufen, die Ihnen Atemübungen empfehlen können, um Sie zu entlasten.

Schmerzen im Unterbauch: Was, wenn es ein Zeichen von Verstopfung war?

  • Wenn Sie für ein paar Tage verstopft waren, ist es eine sichere Wette, dass Ihre Unterleibsschmerzen einfach mit Ihrem Transitproblem zusammenhängen. Verstopfung ist während der Schwangerschaft aufgrund des Anstiegs des Progesteronspiegels recht häufig: ein sehr nützliches Hormon, da es aktiv dazu beiträgt, dass das Baby bis zur Entbindung in der Gebärmutterhöhle bleibt (es verhindert, dass die Gebärmutter entbindet) ziehen Sie sich stark zusammen, bevor das Baby zur Geburt bereit ist), dessen Wirkung jedoch auch den Verdauungstransit verlangsamt. Um es zu bekämpfen und gleichzeitig die Schmerzen zu lindern, ist es wichtig, den Ballaststoffen in Ihrer Ernährung viel Raum zu geben (z. B. Spinat, Rüben, Hülsenfrüchte wie Linsen, Vollkornreis, Trockenfrüchte und frische Früchte außer Bananen) und viel wasser trinken. Bevorzugen Sie magnesiumreiche Mineralwässer wie beispielsweise Hépar oder Courmayeur.

Unterleibsschmerzen und Schwangerschaft: Wann konsultieren?

  • Manchmal können Unterleibsschmerzen eine mehr oder weniger schwere Pathologie oder Störung aufzeigen, die ärztliche Hilfe erfordert. Oft handelt es sich um eine einfache Harnwegsinfektion. In diesem Fall gehen Unterleibsschmerzen normalerweise mit anderen charakteristischen Symptomen einher, wie z. B. einem brennenden Gefühl beim Wasserlassen, abnormalen Flecken oder einem Geruch nach Urin.
  • Es ist besser, so schnell wie möglich zu konsultieren: In der Regel ist es ausreichend, einige Tage Antibiotika einzunehmen, um das Risiko von Komplikationen zu vermeiden.
  • Letztendlich erfordern Unterleibsschmerzen selten eine Notfallkonsultation, es sei denn, sie sind sehr intensiv und setzen plötzlich ein (stechende Schmerzen) und gehen mit erheblichen Vaginalblutungen einher. Übelkeit und / oder Erbrechen.